Buchfink

Fringilla coelebs

Der Buchfink ist mit 15 cm etwa so groß wie ein Spatz. An seinen dunklen Flügeln sind die Ränder der Federn weiß. Das ist für Finken sehr typisch. Das Männchen ist sehr auffällig gefärbt. Es hat einen rotbraunen Rücken, eine rötliche Brust und taubenblaue Federn auf dem Hinterkopf. Das Weibchen lässt sich gut von ihm unterscheiden. Es hat nämlich ein braunes Gefieder. Der Buchfink gehört zu den Singvögeln.

Wo lebt der Buchfink?

Der Buchfink besiedelt ganz Europa, Teile von Asien und Nordafrika am Mittelmeer. Dort bleibt er auch im Winter. Nur aus Osteuropa und Asien ziehen die Buchfinken im Herbst in den Süden. Dann haben sie im Winter genug Nahrung. Dabei können sie mehr als 3000 km zurücklegen.

Wie alt kann der Buchfink werden?

Das erste Lebensjahr ist für den Buchfinken am schwierigsten. Danach hat er gelernt, wo er sein Futter findet und kann in freier Wildbahn bis zu 13 Jahre alt werden.

Wie lebt der Buchfink?

Der Buchfink ist tagaktiv. Er wohnt in dichten Wäldern und auch gern in Gärten mit Hecken. Dort findet er alles, was er zum Brüten braucht. Das Weibchen baut das Nest ganz allein in Bäume oder Hecken. Mit Haaren und Federn wird das Nest schön weich und warm. Von außen ist es dann mit Gras und Moos getarnt. So haben die Raubtiere es sehr schwer, das Nest zu entdecken.

Was frisst der Buchfink?

Mit seinem kurzen Schnabel pickt der Buchfink seine Nahrung vom Boden auf. Er frisst gerne Beeren und Samen, aber auch Insekten und Spinnen. Seine Küken füttert der Buchfink mit Insekten und Larven.

Besonderes

Fast jeder kennt den schmetternden Gesang des Buchfinken, den Finkenschlag. Seinen Gesang kann man schon Ende Februar in den Gärten hören und das manchmal mehrere hundert Mal pro Stunde. So singt er am liebsten von einem erhobenen Platz aus. Der Buchfink kann vermutlich sogar das Wetter vorhersagen, denn mit seinem eintönigen „Regenruf“ kündigt er schlechteres Wetter an.

Schutz

Der Buchfink ist nicht vom Aussterben bedroht. Im Gegenteil: Er ist der häufigste Vogel in Europa. Das liegt daran, dass der Buchfink keinen besonderen Lebensraum braucht. Ein paar Bäume und Sträucher genügen ihm und die kann er fast überall finden.

Geschrieben von Alina Rosien