Echter Pfifferling

Cantharellus cibarius

Der Hut des Echten Pfifferlings ist 2,5 bis 6 cm breit und hat einen breit umgeschlagenen Rand. In der Mitte ist er häufig etwas eingedrückt, sodass der Hut eine Trichterform bildet. Auf der Unterseite des Huts findet man unregelmäßig verzweigte, schmale Leisten. Sowohl der Hut als auch der Stiel sind dottergelb. Der Stiel ist mit seinen 2 bis 6 cm eher kurz und gedrungen.

Wo lebt der Echte Pfifferling?

Der Echte Pfifferling kommt in Australien, Amerika, Nordasien und Europa vor. Am weitesten verbreitet ist er aber in Europa, wo man ihn vom Flachland bis ins Hochgebirge finden kann.

Was braucht der echte Pfifferling?

Der Pfifferling kommt in Laub- und Nadelwäldern vor. Besonders in der Nähe von Buchen, Eichen, Birken, Fichten und Kiefern wächst der Pfifferling. Dabei bevorzugt er sandigen oder lehmigen Boden im Moos.

Wie wird der Echte Pfifferling genutzt?

Der Pfifferling ist essbar und wird als Speisepilz genutzt. Der an Vitamin D, Eiweiß und Eisen reiche Speisepilz ist äußerst beliebt und wird gerne für die Zubereitung von Rahmsaucen, Reisgerichten, Geschnetzeltem, Rührei und Omelett verwendet. Den Pfifferling sollte man allerdings durch seinen hohen Gehalt an Chitin nicht roh essen.

Wie sieht die Vegetationperiode des Echten Pfifferlings aus?

Der Pfifferling wächst im Sommer bis Herbst und verbreitet sich durch seine weißen bis hellgelben Sporen.

Besonderes

Der Pfifferling verdankt seinen Namen wahrscheinlich seinem scharfen Geschmack. Denn wenn er roh verzehrt wird, schmeckt er ähnlich wie Pfeffer. Deshalb wurde er noch bis zum Mittelalter Pfefferling genannt.

Schutz

Der natürliche Bestand der Pfifferlinge geht seit den 1970er Jahren stark zurück. Deshalb ist er besonders geschützt. Der Naturschutzbund Deutschland weist deshalb darauf hin, dass der Speisepilz nur für den Eigenbedarf gesammelt werden darf. Die Obergrenze liegt beim Sammeln bei zwei Kilogramm.

Geschrieben von Milena Krüger