Gänseblümchen

Bellis perennis

Das Gänseblümchen hat ein kegelförmiges, hohles Blütenkörbchen mit gelben Röhrenblüten in der Mitte und weißen, oft rosa angelaufenen Zungenblüten außen, die eine Blattrosette bilden. Diese kann einen Durchmesser von 1-3 cm haben. Der Blütenstiel und die Blätter sind leicht behaart. Die spatelförmigen Blätter bilden dicht am Boden ebenfalls eine Rosette.

Wo lebt das Gänseblümchen?

Das Gänseblümchen ist auf Wiesen, Feldern, Grasflächen in Gärten und an Wegrändern zu finden. Es ist in ganz Europa bis in alpine Regionen sehr verbreitet.

Wie alt kann das Gänseblümchen werden?

Das Gänseblümchen ist eine ausdauernde Pflanze. Das heißt, dass sie mehrjährig ist.

Was braucht das Gänseblümchen?

Das Gänseblümchen schätzt lehmigen, nicht zu trockenen und feuchten Boden.

Wie wird das Gänseblümchen genutzt?

Die Blätter, Blüten und Knospen des Gänseblümchens werden zu Suppen und Salaten verarbeitet und als Kapernersatz genutzt. Es wird aber auch zur Dekoration verwendet. Außerdem findet die Pflanze Verwendung in der Kosmetik als Gesichtsmaske oder Lotion oder auch als Creme.

Wie sieht die Vegetationsperiode des Gänseblümchens aus?

Die Blütenkörbchen blühen von Februar bis in den November hinein. Bei bestäubten Blüten entwickelt sich aus dem Fruchtknoten ein Nüsschen, die sogenannte Achäne. Das Gänseblümchen nutzt eine Reihe sehr unterschiedlicher Strategien zur Ausbreitung dieser Achänen. Typisch für Gänseblümchen ist die Verbreitung der Achänen durch den Regen. Dadurch werden die Achänen im Umkreis der Mutterpflanze verbreitet. Eine andere Ausbreitungsform findet durch den Wind statt, der die kleinen Achänen ausstreut.

Besonderes

Es gibt viele Zuchtformen vom Gänseblümchen. Pflanzt man diese in den Garten, werden sie mit der Zeit wieder zu „normalen“ Gänseblümchen.

Schutz

Das Gänseblümchen gilt nicht als gefährdet.

Geschrieben von Theresa (NNL)