Gezeiten

Als Gezeiten bezeichnet man Ebbe und Flut an der Meeresküste. Bei Flut läuft das Wasser auf die Küste auf und der Meeresspiegel steigt. Bei Ebbe läuft das Wasser wieder ab. Der höchste Wasserstand während der Flut heißt Hochwasser, der niedrigste Stand bei Ebbe Niedrigwasser. Je nachdem, an welcher Küste man sich befindet, sind Ebbe und Flut unterschiedlich stark. Manchmal beträgt der Unterschied zwischen Hoch- und Niedrigwasser nur einen halben Meter, manchmal aber auch vier Meter und mehr.
Dass es die Gezeiten überhaupt gibt, hängt mit der Anziehungskraft des Mondes zusammen. Deshalb sind die Gezeiten auch so regelmäßig, ungefähr alle 12 Stunden wechseln sich Flut und Ebbe nämlich ab. Einmal Ebbe und Flut entspricht so einem Umlauf des Mondes um die Erde.

Geschrieben von Lena Seifert