Große Pfeffermuschel

Scrobicularia plana

Große Pfeffermuschel

Scrobicularia plana

Die Große Pfeffermuschel hat zwei Gehäuse, die jeweils bis zu 65 Millimeter sind. Die Gehäuse sind eiförmig und sehr flach. Die Schale ist dünn und zerbrechlich. Sie ist weiß, hellgrau oder gelblich. Sie hat Zuwachsringe, an denen die Schale etwas dunkler gefärbt ist. Der Rand des Gehäuses ist glatt. Männchen und Weibchen sehen identisch aus.

Wo lebt die Große Pfeffermuschel?

Die Große Pfeffermuschel bewohnt schlammige Böden in der Gezeitenzone. Dort ist sie bis zu 20 Zentimeter tief im Boden eingegraben.

Wie alt kann die Große Pfeffermuschel werden?

Die Große Pfeffermuschel kann bis zu 18 Jahre alt werden.

Wie lebt die Große Pfeffermuschel?

Die Große Pfeffermuschel pflanzt sich mit einem anderen Geschlecht im Sommer fort. Nach zwei bis drei Wochen werden die kleinen Larven ins Wasser abgesetzt. Dort schwimmen sie als Plankton umher. Das bedeutet, sie schwimmen mit dem Wasserstrom. Später entwickeln sie sich mit der Metamorphose (=Verwandlung) zur Großen Pfeffermuschel.

Was frisst die Große Pfeffermuschel?

Die Große Pfeffermuschel frisst organisches Material, zum Beispiel pflanzliche Reste.
Die Große Pfeffermuschel holt ihre Nahrung von der Oberfläche des Bodens mithilfe eines Siphos zu sich nach unten. Der Sipho ist wie ein kleiner Staubsaugerrüssel. Es ist sechsmal länger als die Schale der Großen Pfeffermuschel. Dabei hinterlässt sie sternförmige Fraßspuren im Sand.

Besonderes

Die Muscheln wurden noch im 19. Jahrhundert vor allem von der ärmeren Bevölkerung in Südwestfrankreich gesammelt und gegessen. Heute hat die Große Pfeffermuschel keine Bedeutung für die Wirtschaft.
Der Name Pfeffermuschel kommt übrigens daher, weil das Muschelfleisch scharf wie Pfeffer schmeckt.

Schutz

Die Große Pfeffermuschel gilt nicht als gefährdet. Jedoch war sie von 1980 bis 1992 in Schleswig-Holstein nicht mehr da. Heute kann man die Große Pfeffermuschel aber wieder in allen Schlickwatten finden.