Hahnenfuß

Ranunculus

Hahnenfuß

Ranunculus

Der Hahnenfuß, auch Ranunkel genannt, ist eine krautige Pflanze und gehört zu den Hahnenfußgewächsen. Es gibt über 600 verschiedene Hahnenfuß-Arten! Der Stängel kann aufrecht oder am Boden liegend wachsen. Die Blätter sind lang und schmal. Der Rand des Blattes ist je nach Art glatt oder hat kleine Einbuchtungen. Die Blüten stehen einzeln oder in Gruppen von bis zu 50 Blüten vom Stiel ab. Die Blütenblätter können weiß, gelb oder rot sein. Eine Blüte hat meist fünf Blütenblätter.

Wo lebt der Hahnenfuß?

Der Hahnenfuß ist auf der ganzen Welt (außer der Antarktis) verbreitet. In Mitteleuropa gibt es über 60 verschiedene Arten.

Wie alt kann der Hahnenfuß werden?

Der Hahnenfuß kann je nach Art ein oder mehrere Jahre alt werden.

Was braucht der Hahnenfuß?

Der Hahnenfuß wächst meistens in der Erde. Manche Arten gedeihen aber auch in Sümpfen. Dabei sind die Wurzeln im Wasser und der Stiel über dem Wasser. Einige Arten wachsen sogar im Wasser. Der Hahnenfuß kommt vom Tiefland bis in die Berge vor.

Wie wird der Hahnenfuß genutzt?

Der Hahnenfuß wurde früher als Medizin bei einigen Hauterkrankungen angewendet. Er wirkt nämlich ätzend, sodass Erkrankungen wie Feigwarzen oder Hautgeschwüre schnell beseitigt werden konnten.

Wie sieht die Vegetationsperiode des Hahnenfußes aus?

Im Frühjahr wächst der Hahnenfuß und bildet neue Blätter und Knospen. Er blüht je nach Art zwischen Mai und Oktober. In dieser Zeit kann er von Insekten bestäubt werden. Wenn das passiert ist, entwickelt sich aus der Blüte eine Frucht. Sie enthält die Samen, aus denen dann im nächsten Frühjahr neue Hahnenfußgewächse entstehen können. Die Laubblätter welken im Herbst und fallen von der Pflanze ab.

 

Besonderes

Der Hahnenfuß ist giftig. Weil er sehr beißend schmeckt, wird er von grasfressenden Tieren gemieden. Das Gift wird jedoch durch Trocknen abgebaut. So kann Heu mit getrocknetem Hahnenfuß problemlos verfüttert werden. Abgemähte Stängel, die an die Haut kommen, können Hautreizungen hervorrufen (das nennt man Wiesendermatitis).

Schutz

Der Hahnenfuß ist nicht vom Aussterben bedroht. Im Gegenteil: Bei uns gilt er im Garten als Unkraut. Daher wird er oft aus der Erde entfernt.