Honigbiene

Apis mellifera

Bienen sind Insekten. Ihr Körperbau teilt sich in Kopf, Rumpf und Schwanz auf. Sie besitzen sechs Beine und zwei Flügel. Die Körperlänge von Honigbienen beträgt bei der Königin 15 bis 18 mm und bei Arbeiterinnen und Drohnen 11 bis 16 mm. Zu erkennen ist sie an ihrem schwarz-gelben bis bräunlich verfärbten Hinterleib. Hier haben sie auch den Stachel.

Wo lebt die Honigbiene?

Viele Bienenarten sind hauptsächlich in Asien verbreitet. Die westliche Honigbiene gibt es nahezu weltweit. Honigbienen bauen ihre Bienenstöcke selbst. Der Stock besteht aus sechseckigen Waben aus Wachs. In diesen Waben ziehen sie ihre Jungen auf und lagern Pollen und Honig.

Wie alt kann die Honigbiene werden?

Königinnen werden zwischen drei und fünf Jahre alt. Eine Arbeiterin wird im Sommer nur sechs Wochen alt. Schlüpft sie aber im Herbst, kann sie überwintern und lebt deutlich länger. Drohnen werden nur wenige Wochen alt.

Wie lebt die Honigbiene?

Bienen haben eine besondere Sozialstruktur. In einem Bienenstaat gibt es eine Königin, viele Arbeiterinnen und Drohnen. Die Königin ist für den Nachwuchs zuständig. Arbeiterinnen können sich nicht fortpflanzen, schaffen Pollen und Nektar an und kümmern sich um die Kinder. Die männlichen Bienen, die Drohnen, haben keinen Stachel und paaren sich mit der Königin. Bienen halten Winterruhe.

Was frisst die Honigbiene?

Honigbienen ernähren sich von Blütenpollen und Nektar. Dieser wird an den Hinterbeinen der Biene, den sogenannten Körben, in den Bienenstock transportiert. Bei einem Überschuss an Nektar entsteht Honig, der für schlechte Zeiten eingelagert wird. Die Königin frisst „Gelee Royale“, eine Lösung mit Eiweißen.

Besonderes

Honig ist für die Bienen wichtig, wenn es Zeiten gibt, in denen sie keine Nahrung finden. Deshalb ist Honig so etwas wie der Nahrungsvorrat der Bienen. Sammlerinnen bringen dabei Nektar von den Blüten mit und würgen diesen in den Mund einer Ammenbiene. Ammenbienen sind für die Versorgung von kleinen Bienenlarven zuständig. Die Ammenbiene produziert einen Stoff, den sie in ihrem Mund mit dem Nektar vermischt. Die neue Mischung, der Honig, wird für den Winter in einer Wabe eingelagert.

Schutz

Natürliche Feinde der Bienen sind Hornissen, Wespen und Vögel. Gefährlich für viele Bienenvölker sind verschiedene Krankheiten, bei denen ganze Völker sterben können. Zu diesen Krankheiten gehören Parasiten wie die Varroa-Milbe. Diese saugt die Körperflüssigkeit aus Bienen und ihren Larven, sodass die Tiere sterben. Viele Imker kontrollieren ihre Bienenvölker daher regelmäßig auf Krankheiten und bekämpfen die Krankheiten auf verschiedenen Wegen.

Geschrieben von Lea Zwilling