Konik

Koniks sind schwarzfalbe Pferde mit dunklem Aalstrich und dunklen Beinen.
Falbe ist eine Farbbezeichnung bei Pferden und bedeutet grau, blass, weißlich oder blassgelb. Ein Aalstrich ist ein dunkler strichförmiger Fellbereich auf dem Rücken.
Die Größe bei Pferden wird mit Stockmaß angegeben und bedeutet die Höhe des Pferdes dort wo der Hals beginnt. Ein Konik hat ein Stockmaß von 130-140 cm. Die Weibchen sind meist etwas kleiner. Sie werden 330-360 kg schwer.

Wo lebt das Konik?

Das Konik ist eine Ponyrasse aus dem mittel- und osteuropäischen Raum. Es lebt in den Niederlanden, Deutschland und Holland.

Wie alt kann das Konik werden?

Da Koniks den Wildpferden am nächsten kommen, können sie 25-30 Jahre alt werden, ein hohes Alter für Pferde.

Wie lebt das Konik?

Koniks werden meist als „Rasenmäher“ in Naturschutzgebieten gehalten und leben deshalb das ganze Jahr im Freien.
Es gibt sie in vielen Naturschutzgebieten wie dem „Geltinger Birk“ an der Ostsee, der „Schmidtenhöhe“ bei Koblenz oder der „Oranienburger Heide“ bei Dessau.

Was frisst das Konik?

Pferde fressen natürlich am liebsten Gras, aber auch kleine Bäumchen und Rinde.

Besonderes

Koniks gelten als direkte Nachfahren des Waldtarpans, einer der Wildpferdrassen der Erde. Die Dülmener Wildpferde aus dem Merfelder Bruch in Westfalen und die Heckpferde wurden sehr oft mit Koniks gekreuzt. Deshalb sehen sich alle drei Rassen sehr ähnlich.

In der „Oranienburger Heide“ kann man mit dem Fahrrad radeln und die Koniks gemeinsam mit Heckrindern bei ihrer „Naturschutzarbeit“, dem Fressen, beobachten. Dies ist oft auch in andern Naturschutzgebieten möglich.

Schutz

Seit den 1920er-Jahren werden Koniks in Polen gezielt gezüchtet. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden einige Gestüte, die bis heute Koniks züchten und auch auswildern.

Geschrieben von Uwe Brückner