Rekultivierung

Rekultivierung ist die Wiedernutzbarmachung und Neugestaltung von ehemals intensiv genutzten Betriebsflächen, z. B. Kiesgruben, Deponien und Tagebaugebiete.  Dabei wird besonders auf die Einbindung dieser Flächen in die umgebende Landschaft geachtet; Ziel ist eine landwirtschaftliche, forstwirtschaftliche oder erholungsorientierte Nutzung.
Im Unterschied zur Renaturierung handelt es sich um eine wirtschaftsbezogene Sanierung, im Vordergrund steht also die Nutzbarkeit der Fläche und nicht die Natur.

Geschrieben von "Naturschutz mit Schwerpunkt Landschaftsplanung. Deutsch-Russisch-Englisches Sachwörterbuch" (Antipov/Drozdov/Hannig/Meissner/Warren-Kretschmar (Red.) 2006), Hrsg. Bundesamt für Naturschutz (BfN)