Rotklee

Trifolium pratense

Der Rotklee, auch Wiesenklee genannt, zeichnet sich durch seine meist purpurroten, manchmal aber auch rosa oder weißen, kugelförmigen Blüten aus. Seine Wuchshöhe kann zwischen 15 und 80 Zentimeter schwanken. Im natürlichen Umfeld werden sie aber häufig nur etwa 20 bis 40 cm groß. Die fein behaarten Laubblätter des Rotklees, die immer in Dreiergruppen angeordnet sind, fallen besonders durch den hellen Fleck in der Mitte auf und haben eine elliptische Form. Der Rotklee ist ein Tiefwurzler und wurzelt bis 2 Meter tief.

Wo lebt der Rotklee?

Hauptsächlich ist der Rotklee in Europa verbreitet, aber auch in Asien ist er zu finden.

Wie alt kann der Rotklee werden?

Der Rotklee ist eine ein- bis zweijährige überwinternde Pflanze.

Was braucht der Rotklee?

Man findet den Rotklee hauptsächlich auf Fettwiesen, Feldern und in lichten Wäldern. Er wächst auf frischen, nährstoffreichen, tiefgründigen Ton- und Lehmböden und bevorzugt kalkreiche Böden. Aber auch auf Sand- und Torfböden gedeiht er gut.

Wie wird der Rotklee genutzt?

Der Rotklee gilt als eiweißreiche Futterpflanze für Weidevieh und als Gründüngungspflanze. Des Weiteren wird er als Heilpflanze in Rotkleepräparaten und Rotkleetees verwendet. Es ist jedoch auch möglich, die Pflanze für die Zubereitung von Speisen zu nutzen, da sie sich für viele Salatgerichte gut eignet.

Wie sieht die Vegetationperiode des Rotklees aus?

Die Blütezeit des Rotklees reicht von April bis Oktober, während seine Fruchtreife von August bis Oktober erfolgt. Die hartschaligen Samen des Rotklees sind mindestens 14 Jahre keimfähig und unter guten Bedingungen sogar bis zu 100 Jahre.

Besonderes

Der Rotklee gilt als Glücksbringer. Vielleicht geht seine Bedeutung als Glückbringer auf Ceridwen zurück, die keltische Göttin, die die drei Lebensabschnitte „die junge Frau“, „die Mutter“ und „die weise Alte“ verkörpert. Der keltischen Mythologie entsprechend, soll der Rotklee nämlich genau an den Stellen gewachsen sein, die die jugendliche Göttin mit ihren Füßen berührt hat.

Schutz

Der Bestand des Rotklees gilt als nicht gefährdet und wird deshalb auch nicht geschützt.

Geschrieben von Milena Krüger