Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft

Im Wald und auf der Heide

Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft wurde in den letzten hundert Jahren der Bodenschatz Braunkohle abgebaut. Hier hat der Mensch Landschaften mit teilweise bizarrem Aussehen geschaffen. Im Kern des Naturparks gibt es Traubeneichenwälder sowie Besenheide und Silbergrasflure. Im Osten des Parks findest du ein großes, geheimnisvolles Niedermoor.

Warum gibt es den Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft?

Nachdem der Bergbau beendet worden war, entstanden an vielen Orten wertvolle Lebensräume für spezialisierte Tier- und Pflanzenarten. Das  Naturschutzgebiet Grünhaus, das im Naturpark liegt, hat sich inzwischen zu einem wahren Vogelparadies entwickelt. Hier können zahlreiche Arten, die auf der Roten Liste stehen, beobachtet werden, z. B. Brachpieper und Wiedehopf.

Hier findest du mehr Informationen:

www.niederlausitzer-heidelandschaft-naturpark.de

Schutzgebietskategorie: Naturpark
Größe: 484 km²
Bundesland: Brandenburg
Das Schutzgebiet gibt es seit: 1996

Welche Besonderheiten gibt es im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft?

Im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft triffst du auf eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wiesen, Kiefern- und Mischwäldern, offenen Wasserflächen und Sumpfgebieten. In den alten Bergbaugruben kannst du heute wunderschöne Gebiete zur Erholung finden. Bei Döllingen und Hohenleipisch befindet sich Brandenburgs größtes Streuobstgebiet, wo es viele Obstbäume nebeneinander gibt. Besonders im Frühling, wenn die Bäume blühen, ist der Anblick eine tolle Attraktion. Das Moorgebiet “Der Loben” ist ein Schatzkästchen der besonderen Art. Bis zu zwei Meter mächtige Torfflöze liegen in der Mitte des Moores. Außerdem bieten verschiedenste Lebensräume Platz für über 300 Pflanzenarten.

Welche typischen Tiere und Pflanzen gibt es im Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft?

Typische Tiere
Typische Pflanzen

Was bietet der Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft für Kinder und Jugendliche?

Die schönen Heidelandschaften kannst du entweder mit einer Radtour oder einer Kutschfahrt auf einem sogenannten „Kremser“ entdecken. Mit etwas Glück kannst du einen Blick auf den zünftig gekleideten Schäfer werfen, der sich mit seiner Heidschnuckenherde umhertreibt. In Döllingen befindet sich der „Pomologische Schau- und Lehrgarten“, ein „Apfel-Lust-Garten“, das Schmuckstück der Obstbauregion. Auf rund 3 Hektar Fläche kannst du etwa 150 Apfel-, Birn-, Kirsch- und Pflaumenbäume und so genanntes Beiobst wie Nüsse und Pfirsiche finden. Zu empfehlen ist auch eine Rundtour im Niedermoor Loben, auf der du auch die alten Torfstiche und ihre faszinierende Tierwelt zu Gesicht bekommst.

Wer kann deine Fragen beantworten?

Anschrift NNL:
Naturpark Niederlausitzer Heidelandschaft
Markt 20
04924 Bad Liebenwerda

Ansprechpartner:
Petra Wiesner, Stützpunkt Plessa
An der Elstermühle
7 04928 Plessa
E-Mail: plessa@naturwacht.de
Telefon: 035 33 / 51 08 80